Agatha Christie | Charly-Ann Cobdak | LowTech Instruments
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Agatha Christie bei der Antizipation eines neuen Werkes

2012 – Eleven Missing Days und der Mord im Orientexpress in einer Maschine – © Charly-Ann Cobdak

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Werktbeschreibung

Anhand des Werkes „Agatha Christie bei der Antizipation eines neuen Werkes“ thematisiert die Künstlerin Charly-Ann Cobdak den Beginn eines künstlerischen Schaffungsprozesses.

1910 reiste die damals zwanzigjährige Agatha Christie mit ihre Mutter nach Kairo. 1928 entschloss sie sich zu einer ausgedehnten Reise in den Nahen Osten und reiste mit dem Orient-Express nach Bagdad. Die Aufenthalte im Orient, sowie die Reise mit dem Orientexpress stellten eine Inspirationsquelle für
zahlreiche Romane dar.

Der Beginn eines Werkes ähnelt einem Spiel, nichts ist festgelegt, es werden keine Grenzen aufgezeigt, die Phantasie hat freien Lauf. Zur Veranschaulichung dieser Anfangsphase wurde auf Material aus dem Spielzeugbereich zurückgegriffen. Eine dieser Spielzeugfiguren symbolisiert Agatha Christie. Sie bewohnt
das Rad der Antizipation, unermüdlich folgt sie dem Kreislauf der Eingebung, wandert umher, kehrt an den Anfang zurück um abermals aufzubrechen.

Das quietschende Drehen der Maschinenräder versinnbildlicht das Durchspielen verschiedenster Möglich-keiten, das stetige Wiederholen der Szenarien bis es sich zuletzt zu einem Ganzen zusammengefügt hat und die Umsetzung beginnen kann.

Material: Podest, Standbohrmaschine, 2 Hocker, Lautsprecherbox, Messer, Filmrollen, Fahrrad-/Kinderreifenfelgen, LGB-Miniaturfigur, Drehscheibe aus dem Physikunterricht, Lampe, Trichter,Kassettenrekorder, LGB-Lokomotive mit Anhänger, 2 Elektromotoren, Lampen, Draht, diverses Elektromaterial, etc.
Steuerung über Fusspedal

Höhe: ca 1,90m

Video